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Angesichts landwirtschaftlicher Herausforderungen quantifiziert und bilanziert das EU-finanzierte Projekt legumES die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile von Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen für Ökosystemleistungen. Dabei werden sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Mit einem Konsortium aus 22 Partnern – darunter Wissenschaft, Forschungseinrichtungen, KMU, NGOs und Unternehmen – verfolgt legumES einen aktionsorientierten Forschungsansatz.
Am DIL werden Produktinnovationen aus Brokkoli-Nebenströmen entwickelt. Dafür werden Literatur und Marktrecherche genutzt, um realisierbare Ernte- und Verarbeitungsprozesse zu identifizieren. Auf Basis einer Verbraucherbefragung werden die Produktideen eingegrenzt, die vielversprechendsten im Labormaßstab hergestellt und hinsichtlich Eignung, Geschmack und Haltbarkeit optimiert. Anschließend erfolgt ein Scale-up in den Technikumsmaßstab, um die Umsetzbarkeit zu prüfen und Produkte für sensorische Tests bereitzustellen. Parallel werden Brokkoli-Produktionsketten mit und ohne Nebenproduktnutzung bewertet, um mögliche Vorteile bei THG-Emissionen und weiteren Umweltauswirkungen zu ermitteln. Dazu werden Methoden, Datenbanken und Messdaten des Projektpartners genutzt, um Massenflussmodelle und eine Lebenszyklusanalyse (LCA/LCIA) durchzuführen und potenzielle Ausgleiche abzuleiten. Der Projektpartner entwickelt zudem ein stickstoffeffizientes, nachhaltiges Anbau- und Erntekonzept und untersucht Markt- und Konsumentenaspekte. Für einen schnellen Transfer in die Praxis werden Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie regionale Verarbeiter und der Lebensmitteleinzelhandel eingebunden.
Lohnproduktion
Veranstaltungen
Sicherheit / Authentizität
Struktur / Verarbeitung
Nachhaltigkeit
Kooperation