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Angesichts landwirtschaftlicher Herausforderungen quantifiziert und bilanziert das EU-finanzierte Projekt legumES die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile von Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen für Ökosystemleistungen. Dabei werden sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Mit einem Konsortium aus 22 Partnern – darunter Wissenschaft, Forschungseinrichtungen, KMU, NGOs und Unternehmen – verfolgt legumES einen aktionsorientierten Forschungsansatz.
legumES optimiert Ökosystemleistungen in der Hülsenfruchtlandwirtschaft, indem Akteure der gesamten Wertschöpfungskette eingebunden werden. Kern sind 25 Pilotstudien in unterschiedlichen pedoklimatischen Regionen Europas, die verschiedene Arten, Sorten und Anbausysteme vergleichen. Das Projekt fördert die Übernahme bewährter, agrobiodiverser Praktiken und entwickelt Methoden, Werkzeuge und Daten, um ökologische und wirtschaftliche Nutzen sowie Kosten von Ökosystemdienstleistungen von der Parzelle bis zur globalen Ebene zu quantifizieren. Auf dieser Basis werden Beiträge zu EU-Zielen bewertet: weniger Agrarchemikalien, Klimaschutz, mehr Biodiversität und eine bessere Nährstoffversorgung. Ein interdisziplinäres Team aus Monitoring, Ökobilanzierung, Modellierung, Sozialwissenschaften, Politik und Entscheidungsunterstützung ermöglicht praxisnahe Aktionsforschung, auch für Leguminosen auf Grenzertragsflächen. Produzenten arbeiten zusammen, testen Maßnahmen im Betrieb und spiegeln Ergebnisse in Entscheidungshilfen für Beratung, Politik und Unternehmen zurück, um die Balance zu erreichen.
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