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Das Hauptziel des CIPROMED-Projekts besteht darin, die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Agrar- und Lebensmittelproduktionssysteme im Mittelmeerraum durch die direkte Ausbeutung lokal produzierter traditioneller Nutzpflanzen sowie durch die Aufwertung der Proteine aus lokal erzeugten agrarindustriellen Nebenströmen (z. B. Biertreber, Ölsaatenpresskuchen) zu erhöhen und das Upcycling und die Bioumwandlung ihrer Extraktionsrückstände in Proteine, die von Insekten, Hülsenfrüchten, Mikroalgen und Fermentationsprodukten produziert werden, um sie im Agrar- und Futtermittelsektor weiter zu nutzen.
CIPROMED will die Abhängigkeit der Mittelmeerländer von importierten Proteinen reduzieren und eine lokal angepasste, sozioökonomisch tragfähige und ökologisch nachhaltige alternative Proteinwertschöpfungskette aufbauen. In einem Multi-Akteur-Ansatz werden Insekten und Mikroalgen auf Basis landwirtschaftlicher Rückstände und Extraktionsnebenströme kultiviert, um höhere Proteinerträge zu erzielen. Insektenfrass schließt den Kreislauf als Dünger für Hülsenfrüchte wie Lupinen und Ackerbohnen. Über nachhaltige Extraktionsverfahren werden hochwertige Proteine aus Reststoffen, Insekten, Leguminosen und Mikroalgen für Lebensmittel- und Futtermittelanwendungen gewonnen. Ergänzend untersucht das Projekt Verbraucherpräferenzen unter Berücksichtigung kultureller und religiöser Besonderheiten. Gegenüber konventionellen Systemen sollen Treibhausgasemissionen deutlich niedriger ausfallen. Zudem werden proteinbasierte Ernährungsansätze entwickelt, die Stoffwechsel und Immunsystem des Menschen unterstützen.
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