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In Deutschland werden pro Jahr mehr als 13 Milliarden Hühnereier produziert. Werden die Eier von den Hennen jedoch nicht in die dafür vorgesehenen Legebuchten gelegt, müssen diese verworfen werden und führen zu einem wirtschaftlichen Verlust. Automatisierte Systeme zur Verhinderung solcher „Fehleier“ existieren nicht, sodass Landwirte derzeit nur mit hohem manuellen Aufwand versuchen, die „Fehleiquote“ zu reduzieren.
In der Eier- und Bruteierproduktion sind „Fehleier“ ein großes Problem: Nur Eier aus definierten Legebuchten dürfen weiterverwendet werden, auf dem Stallboden abgelegte Eier müssen aus Hygienegründen verworfen werden. Bisher konditionieren Landwirte Hennen nach dem Einstallen manuell, damit sie in den Nestern legen – arbeitsintensiv und dennoch nicht vollständig wirksam. Das Forschungsprojekt entwickelt daher ein automatisiertes Konditionierungsverfahren. Deckenkameras analysieren Verhalten und das Risiko einer Bodenablage; die Daten steuern die Navigation eines mobilen Roboters, der die Konditionierung im Stall selbstständig ausführt. Die Sensorik des Roboters unterstützt die Navigation und ermöglicht gezielte Maßnahmen, um Bodenablagen zu verhindern und die Fehleiquote zu reduzieren. So wird eine kontinuierliche Konditionierung und zugleich eine laufende Stallüberwachung möglich, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Ziel ist weniger Handarbeit, eine niedrigere Fehleiquote und mehr verwertbare Eier in beiden Produktionslinien gleichzeitig.
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