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Die Nachfrage nach veganen Produkten wächst, doch pflanzliche extrudierte Fleischanaloga basieren oft auf Proteinextrakten und Isolaten. Pflanzliche Rohstoffe sind durch Anbauflächen, Wachstumszeiten, Wasserbedarf, Ertragsrisiken und steigende Preise begrenzt. Myzelprotein ist eine attraktive Alternative und kann per Fermentation aus regionalen Nebenströmen hergestellt werden.
Ziel ist ein nachhaltiger, ressourcenschonender Prozess zur großtechnischen Produktion von Speisepilzmyzel aus agro-industriellen Nebenströmen. Dafür werden neuartige, kosteneffiziente und skalierbare Kultivierungsbehältnisse entwickelt und Kultivierungsparameter für hohe Proteinerträge und Nährwert optimiert; geeignete Speisepilzstämme werden prozessspezifisch ausgewählt. Um Energie und Ressourcen zu sparen, soll das Substrat nur pasteurisiert werden. Das erzeugte Myzel und die Fermentationsbrühe werden anschließend in einem noch zu entwickelnden High-Moisture-/Nassextrusionsprozess zu Fleischersatzprodukten verarbeitet. Am Projektende entsteht ein Prototyp im Produktionsmaßstab, der sicher, schmackhaft und ernährungsphysiologisch hochwertig ist und gegenüber pflanzlichen Vergleichsprodukten eine bessere biologische Wertigkeit aufweist. Nachhaltig ist der Ansatz, weil regionale Nebenströme aufgewertet werden, geringe CO₂- und Wasserverbräuche erwartet werden und keine zusätzlichen Agrarflächen benötigt werden.
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