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ZERN Tier untersucht eine nachhaltige und zukunftsfähige Schweinemast, bei der Aspekte des Tierwohls, einschließlich Haltungs- und Lebensbedingungen, gegenüber dem bisherigen Fokus auf Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund rücken sollen. In Zusammenarbeit mit Schweinemastbetrieben werden Tierwohl, Tierverhalten, Tierhygiene und Sicherheit in Haltungssystemen mit Außenbereich und weiteren zukunftsorientierten Haltungsformen untersucht, wobei auch die Fleisch- und Produktqualität sowie ökonomische und ethische Aspekte berücksichtigt werden.
Das DIL fokussiert in diesem Projekt die effiziente Ressourcennutzung in der Tierhaltung. Im Arbeitspaket „Naturstoffchemie“ wird geprüft, inwieweit Nebenströme aus der Lebensmittelproduktion als Futtermittel geeignet sind und zur bedarfsgerechten, artgerechten Tierernährung beitragen können. Als Fallbeispiel dient der Prozess ZERN Grünland zur Gewinnung technofunktionaler Proteine für die Humanernährung. Die Nebenströme werden analytisch-chemisch umfassend charakterisiert, inklusive Nährstoffen (Proteine, Aminosäuren, Ballaststoffe, Mineralstoffe) sowie nicht-nutritiven Inhaltsstoffen wie Polyphenolen und Chlorophyll, die Tierwohl fördern oder beeinträchtigen können. Da Prozessoptimierungen die Zusammensetzung verändern können, werden Anpassungen und der Scale-up vom Labor- zum Technikumsmaßstab analytisch begleitet und die Ergebnisse in die Prozessentwicklung zurückgespielt. Abschließend wird die Eignung als Futtermittelkomponente bewertet und Einsatzmöglichkeiten in bestehenden Futterkonzepten abgeleitet.
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