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Abgeschlossen

Angesichts Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Nahrungsknappheit wird effiziente Flächennutzung wichtiger. In Deutschland dienen rund 70 % der Nutzfläche der Tierfütterung; Weidelgras bleibt als Proteinquelle ungenutzt. Technofunktionelles Grasprotein aus Grassaft könnte Tierhaltung reduzieren und die Proteineffizienz von 10 % auf bis 40 % erhöhen. Das Projekt optimiert Isolationsprozesse für Ausbeute, Qualität und Skalierung für eine wirtschaftliche Umsetzung.
Das Projekt entwickelt und optimiert einen Prozess zur Gewinnung von hochwertigem, technofunktionellem Grasprotein für die Lebensmittelindustrie. Angestrebt werden 80 % Proteingehalt, bessere Schaumbildung, Emulgierung und Gelierung sowie ein Technology Readiness Level von 6–7 als Basis für industrielle Umsetzung, Upscaling und Wirtschaftlichkeitsbewertung. Weil bisher keine marktfähigen Grasproteinverfahren mit über 50 % Protein existieren, adressiert das Projekt Proteinverluste durch enzymatischen Abbau und Wechselwirkungen mit sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Besonders die Polyphenol-Oxidation, die Grassaft bräunt und Funktionen mindert, wird mit innovativen Strategien kontrolliert. In einer Pilotanlage werden Saftgewinnung unter Stickstoff, pH-Anpassung und Antioxidantien, enzymatische Entfernung störender Polysaccharide, optimierte Fest-Flüssig-Trennung und Sprühtrocknung kombiniert. Begleitende Analytik prüft Reinheit, Ausbeute und technologische Anwendbarkeit. So entsteht ein lagerstabiles Proteinisolat, das als nachhaltige Alternative zu Soja und Erbse nutzbar wird.
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Struktur / Verarbeitung
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Kooperation