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Ziel des Vorhabens ist die Gewinnung hochwertiger Protein- und Faserfraktionen aus Schmalblättriger Bitterlupine (Lupinus angustifolius L.) für die Humanernährung. In vorangegangenen Arbeiten wurde gezeigt, dass die Lupinen-Entbitterung mittels Membranfiltration ein geeigneter Prozess ist. Dieser Prozess wird nun im Rahmen des geplanten Vorhabens optimiert und der Durchsatz auf ein wirtschaftlich relevantes Maß erhöht. Aus der Proteinfraktion und den Fasern sollen High-Moisture-Extrudate (HME) hergestellt und anschließend zu Fleischersatzprodukten weiterentwickelt werden.
Um die steigende Nachfrage nach pflanzenbasierten Lebensmitteln zu bedienen, werden neue Proteinquellen erschlossen. Lupinen sind dabei eine vielversprechende Alternative zu Soja, Linsen oder Kichererbsen: Sie liefern 30–40 % Eiweiß, etwa 30 % Ballaststoffe, enthalten wenig Fett, sind stärkearm und glutenfrei. Aufbauend auf dem LUPROME-Projekt wird eine im Pilotmaßstab entwickelte Technologie genutzt, um aus der Schmalblättrigen Bitterlupine weitgehend native, funktionelle Protein- und Faserfraktionen zu gewinnen und den Durchsatz schrittweise auf wirtschaftliche Größenordnungen zu skalieren. Parallel werden Nebenströme wie Schalen, Keimöl sowie Alkaloid- und Oligosaccharidfraktionen für zusätzliche Wertschöpfung aufbereitet. Zellulosehaltige Fasern aus der Membrantechnologie werden lebensmittelgeeignet veredelt und gemeinsam mit der Proteinfraktion in der High-Moisture-Extrusion zu Texturaten verarbeitet, die zu Fleischersatzprodukten weiterentwickelt werden. Erste Muster wurden produziert und werden aktuell charakterisiert; Ziel ist ein sensorisch überzeugender Prototyp.
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