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Trotz EU-Regularien gelangt viel Plastik über Abwasser in Kläranlagen. Wie effizient bestehende Klärprozesse Mikroplastik entfernen, ist unklar, da Studien oft nur größere Partikel erfassen und besonders relevante <5-µm-Partikel übersehen können. Daher werden Analysestrategien für geklärtes Abwasser und Trinkwasser entwickelt, um auch Partikel unter 5 µm sicher nachzuweisen – als Basis für Risikobewertungen und Prozessoptimierungen.
Im Projekt wurden am DIL Nachweistechniken für Mikroplastik in Trink- und Abwasser entwickelt, die für die Beprobung der vierten Klärstufe eingesetzt werden. Etabliert und validiert wurden TED-GC/MS-Methoden für die gängigsten Polymerarten mit Nachweisgrenzen bis in den einstelligen Mikrogrammbereich. In Kombination mit µRaman-Spektroskopie können speziell gefertigte Metallfilter mit (Ab-)Wasserproben beladen und analysiert werden. Aktuell wird die Wirksamkeit der Entfernung kleinster Mikroplastikpartikel (250–5 µm) untersucht, wenn geklärtes Abwasser mit Aktivkohle behandelt und anschließend tuchfiltriert wird. Dafür wurde eine mobile Filterkaskade konstruiert, die mehrere hundert Liter Klarlauf beproben und Partikel für die Laboranalyse zurückhalten kann. Gleichzeitig werden Proben für Nanoplastik (<5 µm) gesammelt, chemisch aufbereitet, angereichert und per Feldflussfraktionierung getrennt, um sie anschließend ggf. mit TED-GC/MS und µRaman zu detektieren.
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