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Die Behandlung von Lebensmitteln mittels gepulster elektrischer Felder (PEF) ist mittlerweile in unterschiedlichen Bereichen der Lebensmittelverarbeitung wie z. B. der Kartoffelindustrie zum technischen Standard geworden. Der anschließende Nachweis des Behandlungserfolgs und eine laufende Qualitätskontrolle sind derzeit jedoch nur mit großem Aufwand anhand von Stichproben zu erreichen, so dass eine kontinuierliche und vorausschauende Kontrolle nicht möglich ist.
PEF (gepulste elektrische Felder) öffnet pflanzliche oder mikrobielle Zellen und bringt je nach Produkt Qualitäts- und Prozessvorteile, insbesondere in der Pommes- und Chips-Industrie. Für eine effiziente Nutzung müssen produktspezifische Energieeinträge festgelegt werden, bislang über manuelle Texturmessungen (z. B. Schnittkraft vor/nach PEF), die regelmäßig wiederholt werden müssen und hohen Aufwand verursachen. Das Projekt entwickelt deshalb ein Inline-Verfahren zur Qualitätskontrolle der PEF-Behandlung bei Produkten wie Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Sellerie, die anschließend geschnitten werden. Die Bewertung erfolgt über akustische Signale während des Schneidens, da PEF das Schneidverhalten verändert. Geplant ist ein modulares Gerät, das in verschiedene Schneidanlagen integrierbar ist und Schneidgeräusche erfasst sowie per KI auswertet. Ziel ist zunächst die zuverlässige Erkennung einer ausreichenden PEF-Behandlung, um bei Abweichungen sofort in den Prozess eingreifen zu können. Perspektivisch soll auch die Behandlungsintensität quantifiziert werden, um PEF-Parameter online anzupassen und zu optimieren.
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