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Die Sicherstellung der humanen Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen (z.B. Proteinen) stellt eine aktuelle und zukünftige Herausforderung der lebensmittelanbauenden und -verarbeitetenden Industrie dar. Ebenso ist die Akzeptanz von Lebensmitteln aus alternativen Proteinquellen (z.B. Insekten oder Algen) oftmals nicht gegeben. Um diesen Herausforderungen (insbesondere in der Mittelmeerregion) zu begegnen, wurde das Projekt ProxIMed initiiert.
ProxIMed untersucht die Produktion alternativer Proteinquellen an Land und im Wasser, z. B. aus Insekten, Pilzen, Algen oder Wasserlinsen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbraucherakzeptanz in der Mittelmeerregion, einschließlich kultureller und religiöser Barrieren, sowie auf Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen für eine bewusste, gesunde Ernährung. Zudem werden innovative Technologien zur Proteinextraktion und -aufreinigung bewertet, darunter Mikrowellen-Vakuumtrocknung, Ultraschall, überkritische Fluide, Kaltplasma, triboelektrostatische Trennung, Mikrofluidisierung und Ultrafiltration. Auf Basis der Proteine werden sichere, haltbare Lebensmittel und Futtermittelformulierungen entwickelt, die sensorisch überzeugen und nationale Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben erfüllen. Begleitend werden Bioverfügbarkeit, antinutritive Stoffe und allergenes Potenzial geprüft. Eine Ökobilanz und sozioökonomische Analysen bewerten Klima- und Wasserfußabdruck sowie Marktchancen; außerdem entstehen Marketingstrategien und Geschäftsmodelle für KMU zur Kommerzialisierung.
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