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Die triboelektrische Separation wird als nachhaltiges Trockentrennverfahren für die Herstellung von proteinangereicherten Pulvern aus pflanzlichen Rohstoffen erforscht. Das Verfahren basiert auf den unterschiedlichen Oberflächenladungen von Partikeln im Pflanzenmehl, wodurch Proteine und Ballaststoffe in separierten Fraktionen angereichert werden können, ohne den Einsatz von Chemikalien, Wasser oder hohen Temperaturen.
Die Nachfrage nach hochfunktionellen pflanzlichen Proteinen steigt, da sie in Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten Vorteile gegenüber tierischen Proteinen bieten. Das Projekt erforscht die triboelektrische Separation als energiearmes, chemikalienfreies Trockentrennverfahren zur Herstellung proteinangereicherter Pulver aus Pflanzenmehlen. Die Trennung beruht auf unterschiedlichen Oberflächenladungen der Partikel: Proteine und Ballaststoffe laden verschieden und können so in separaten Fraktionen angereichert werden, ohne die Proteinfunktionalität durch Hitze oder Chemikalien zu beeinträchtigen. Entscheidend für die Abscheidung sind Partikelgröße und Vorbehandlung, daher werden Vermahlung und Korngrößen systematisch untersucht. Rohstoffe sind Lupinen, Ackerbohnen und gelbe Erbsen. Erste Versuche zeigten bei feinster Vermahlung die höchste Proteinanreicherung: 50 % (TM) bei Ackerbohne und 62 % (TM) bei Lupine. Anschließend werden technofunktionelle Eigenschaften analysiert und das Anwendungspotenzial der Pulver in Extrusionsversuchen geprüft.
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